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Was kostet eine Website für ein Unternehmen in der Eifel?

Die häufigste Frage im Erstgespräch, und die Branche beantwortet sie am liebsten gar nicht. Hier kommen echte Zahlen, die größten Kostentreiber und eine Einordnung, was fair ist.

Die kurze Antwort mit echten Zahlen

Eine ordentliche Unternehmens-Website kostet bei einem seriösen regionalen Anbieter zwischen rund 900 und 5.000 Euro netto, je nach Umfang. Bei uns in Neroth sieht das konkret so aus: Der einfache Auftritt mit bis zu vier Unterseiten beginnt ab 890 Euro, die meistgewählte Größe mit bis zu zehn Unterseiten und Suchmaschinenoptimierung kostet 1.190 Euro, der große Auftritt mit bis zu fünfzehn Unterseiten 1.590 Euro. Alle Details stehen transparent bei unseren Website-Paketen. Projekte mit Sonderfunktionen wie Buchungssystemen oder eigener Programmierung liegen darüber.

Warum diese Spanne? Weil eine Website kein Produkt aus dem Regal ist, sondern Arbeitszeit. Wer den Preis verstehen will, muss verstehen, wofür die Stunden draufgehen. Und das sind selten die Dinge, die man von außen sieht.

Was den Preis wirklich treibt

Der größte Kostentreiber ist nicht das Design, sondern der Inhalt. Texte, die eine Leistung verständlich erklären und bei Google für die richtigen Suchbegriffe gefunden werden, brauchen Recherche und mehrere Durchgänge. Eine Seite mit zehn Unterseiten enthält schnell zehntausend Wörter, und die schreiben sich nicht nebenbei. Der zweite Treiber ist die Anzahl der Seiten selbst, denn jede braucht Struktur, Text und Feinschliff. Der dritte sind Sonderfunktionen: Buchungsstrecken, Konfiguratoren, Anbindungen an andere Systeme.

Was den Preis dagegen kaum treibt: die Optik. Ob die Seite blau oder grün ist, ob Karten oder Streifen, macht im Aufwand wenig Unterschied. Misstrauen ist deshalb angebracht, wenn jemand für „Premium-Design“ einen großen Aufschlag verlangt, ohne dass mehr Seiten oder mehr Inhalt dahinterstehen.

Die versteckten Kosten, nach denen Sie fragen sollten

Der Erstellungspreis ist nur die halbe Rechnung. Fragen Sie bei jedem Angebot nach drei Dingen. Erstens: Was kostet die Seite im Monat? Hosting und Domain sollten zusammen unter zwanzig Euro liegen. Zweitens: Wem gehört die Website? Bei Mietmodellen für scheinbar günstige 99 oder 199 Euro im Monat zahlen Sie über fünf Jahre gerechnet oft das Mehrfache eines Kaufpreises und stehen am Ende ohne Eigentum da. Drittens: Was kostet eine Änderung? Wenn jede Textkorrektur als Auftrag abgerechnet wird, summiert sich das.

Bei Betrieben aus Daun, Gerolstein und der Vulkaneifel sehen wir in Website-Checks regelmäßig Altverträge, in denen seit Jahren monatlich für Leistungen gezahlt wird, die nie abgerufen wurden. Ein Blick in die eigenen Unterlagen lohnt sich.

Lohnt sich das für einen kleinen Betrieb überhaupt?

Rechnen wir es durch, mit bewusst vorsichtigen Annahmen. Angenommen, eine Website für 1.190 Euro bringt einem Handwerksbetrieb in der Eifel nur eine einzige zusätzliche Anfrage im Monat, und nur jede dritte davon wird ein Auftrag. Das sind vier zusätzliche Aufträge im Jahr. Bei einem durchschnittlichen Auftragswert von tausend Euro hat sich die Seite im ersten Jahr mehr als dreimal bezahlt gemacht. Und anders als eine Anzeige läuft sie danach weiter, ohne dass Sie nachlegen müssen.

Der Grund, warum die Rechnung in der Region so gut aufgeht: Der Wettbewerb um lokale Suchbegriffe ist dünn. Wer in Daun oder Gerolstein nach einer Leistung sucht, findet oft nur eine Handvoll brauchbarer Websites. Mit einer guten dabei zu sein, ist hier deutlich leichter als in Köln oder Trier.

Das Fazit

Eine Website für ein Unternehmen in der Eifel kostet als solide Grundausstattung einen knappen vierstelligen Betrag, mit Suchmaschinenoptimierung und ausreichend Unterseiten etwas mehr. Alles deutlich darunter spart fast immer an Texten oder Eigentum, alles deutlich darüber sollte sich über Umfang und Funktionen erklären lassen. Wenn Sie wissen wollen, wo Ihr Projekt liegt: Im kostenlosen Erstgespräch bekommen Sie eine ehrliche Zahl, bevor Sie irgendetwas entscheiden müssen.

Oliver Misch, Geschäftsführer der medienplus GmbH und Autor des b2webdesign-Blogs
Oliver Misch

Geschäftsführer der medienplus GmbH und seit knapp 20 Jahren im Online Marketing zu Hause. Von Neroth aus betreut er mit b2webdesign Unternehmen aus Daun, Gerolstein und der gesamten Vulkaneifel. Mehr über die Agentur

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